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Sturm Manja: Stromausfall in Freiburg, Uniklinik nimmt nur noch lebensbedrohliche Notfälle

Am 25. Oktober wehte Sturmtief Manja in Freiburg ein Blechdach in ein Umspannwerk. Rund 10.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom, die Uniklinik schränkte ihre Notaufnahme ein. In der Nacht danach gab es eine Sturmflut an der Nordsee.

Was passiert ist

Am frühen Sonntagmorgen, dem 25. Oktober, fiel in Freiburg und Umgebung großflächig der Strom aus. Laut Stadt hatten zuerst umgestürzte Bäume Leitungen beschädigt, dann trieb der Wind ein Blechdach in ein Umspannwerk in Littenweiler und löste einen Kurzschluss aus. Zeitweise waren rund 10.000 Haushalte betroffen, nach Polizeiangaben etwa 25.000 Menschen. Die Uniklinik war rund zwei Stunden ohne Strom und versorgte in der Notaufnahme nur noch lebensbedrohliche Fälle. Gegen 11 Uhr war die Versorgung wieder vollständig hergestellt. In der folgenden Nacht drückte Manja das Wasser an die Nordseeküste, in Hamburg stand der Fischmarkt unter Wasser.

Warum es wichtig ist

Der Ausfall dauerte nur Stunden, und doch lief selbst eine große Klinik vorübergehend eingeschränkt. Das zeigt, warum sich Vorsorge auch für kurze Stromausfälle lohnt: Wer zu Hause auf Strom angewiesen ist, kann sich in dieser Zeit nicht darauf verlassen, dass die nächste Notaufnahme wie gewohnt hilft.

Was du tun kannst

  • Leg dir griffbereit eine Taschenlampe, Batterien und eine geladene Powerbank hin. So kommst du auch nachts sicher durch einen Ausfall (siehe Stromausfall: was tun?).
  • Wenn du oder jemand bei dir zu Hause ein medizinisches Gerät braucht, kläre jetzt, wie lange der Akku hält und wen du dann anrufst (siehe Medizinische Geräte zu Hause).
  • Sichere vor einem angekündigten Sturm lose Gegenstände draußen und bleib bei starken Böen von Bäumen und Gerüsten weg (siehe Sturm, Gewitter und Hagel).
  • Nutze eine Warn-App wie NINA und halte ein Batterie- oder Kurbelradio bereit, falls das Mobilfunknetz ausfällt.

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