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EU: Neun von zehn Europäern wollen Koordination bei Katastrophen, Brüssel gründet PreparEU

Am 30. Oktober veröffentlichte die EU-Kommission eine Eurobarometer-Umfrage: 94 % der Europäer wollen, dass sich Staaten bei Katastrophen gegenseitig helfen. Zugleich gründete sie PreparEU, eine Expertengruppe, die im Frühjahr 2027 Empfehlungen vorlegt.

Was passiert ist

Am 30. Oktober veröffentlichte die EU-Kommission ein Spezial-Eurobarometer zum Katastrophenschutz. Neun von zehn Befragten halten es für wichtig, dass die EU die Hilfe bei Katastrophen koordiniert. 94 % finden, dass sich die Mitgliedstaaten beistehen sollten, wenn ein Land allein nicht mehr zurechtkommt. Am selben Tag gründete die Kommission die Beratungsgruppe PreparEU mit 11 erfahrenen Fachleuten, darunter Andrea Schumacher aus Deutschland, und 6 Forschenden. Die Empfehlungen sollen im Frühjahr 2027 vorliegen. Am 3. und 4. November tagt in Brüssel das Europäische Katastrophenschutzforum.

Warum es wichtig ist

Die Umfrage zeigt: Viele erwarten, dass Länder sich gegenseitig unterstützen. Aber auch gut organisierte Hilfe von außen braucht Zeit. In den ersten Stunden und Tagen kommt es auf das an, was du schon zu Hause hast. Deshalb rät die EU-Strategie von 2025, dass man sich 72 Stunden selbst versorgen können sollte. Das BBK empfiehlt für Deutschland sogar einen Vorrat für zehn Tage.

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